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Vorbereitung der Implantatiom einer Aortenklappenprothese

A. carotis

Stenose vor der Operation und während der Vordilatatiom, Filter distal der Stenose

Aktuelles


26.09.2014

Weltpremiere im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum: Trikuspidalklappe ohne Operation rekonstruiert

Weltweit erstmalig ist es am 18. September 2014 Prof. Dr. Joachim Schofer, Leiter des Departments für perkutane Behandlung von Herzklappenerkrankungen im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum am Standort Albertinen-Krankenhaus Hamburg, und seinem Team gelungen, ohne Operation eine undichte Trikuspidalklappe mithilfe einer Kathetertechnik durch Raffung des Klappenringes erfolgreich zu rekonstruieren. Die Trikuspidalklappe ist eine der vier Herzklappen, liegt zwischen rechter Vor- und Hauptkammer und hat die Funktion eines Rückschlagventils. Die 89jährige Patientin litt an einer schweren, anders nicht mehr behandelbaren Herzschwäche, hervorgerufen durch die Trikuspidalinsuffizienz.

Nach ausführlicher Beratung im Herzteam bestehend aus Kardiologen (unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Schofer) und Herzchirurgen (unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß) konnte aufgrund eines inakzeptabel hohen Risikos eine operative Korrektur nicht empfohlen werden. Stattdessen wurde von Professor Schofer und seinem Team am schlagenden Herzen ohne Unterbrechung des Kreislaufs mittels Katheter über eine Halsvene eine Naht in den erweiterten Klappenring eingebracht, mit deren Hilfe der Ring soweit verkleinert (gerafft) werden konnte, dass sich die Schlussfähigkeit der Herzklappe deutlich verbessern ließ. Die Patientin hat den Eingriff gut überstanden und sich in den Folgetagen schnell davon erholt.

 

Hintergrund:

Patienten mit schwerer Trikuspidalinsuffizienz haben eine Dreijahres-Sterblichkeitsrate von 50%. In Europa und den USA sind ca. vier Millionen Menschen an einer relevanten Trikuspidalinsuffizienz erkrankt. Jährlich erkranken 500.000 Menschen neu. Viele Patienten haben bereits eine Herzoperation (Aorten- oder Mitralklappen-OP oder Bypass-OP) hinter sich oder sind im fortgeschrittenen Lebensalter, so dass eine erneute Operation mit einem hohen Risiko verbunden ist. Aus diesem Grund blieb für diese

Patienten nur die medikamentöse Therapie, die aber die Ursache nicht beseitigt und den Krankheitsverlauf nicht wesentlich beeinflussen kann.

Mit dem jetzt durchgeführten Eingriff eröffnet sich für diese bisher nicht behandelbaren Patienten eine neue kausale und risikoarme Therapiemöglichkeit.


Auszeichung für Herrn Prof. Dr. med. J. Schofer

Herr Prof. Dr. med. J. Schofer wurde durch das JACC (Journal of the American College of Cardiology) als Elite Reviewer 2013 ausgezeichnet


14.01.2014


Kooperation mit Albertinen Herz- und Gefäßzentrum vereinbart

Das Medizinische Versorgungszentrum Prof. Mathey, Prof. Schofer wird zukünftig eng mit dem Albertinen Herz-und Gefäßzentrum am Standort Albertinen-Krankenhaus im Bereich der perkutanen Behandlung von Herzklappendefekten (-erkrankungen) kooperieren. Hierzu ist  im Albertinen-Krankenhaus seit dem  1. Januar 2014 im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum ein eigenes Department unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Schofer etabliert. 

Bei der perkutanen Behandlung von Defekten an der Aorten- oder Mitralklappe des Herzens wird die neue Klappe mittels eines Herzkatheters - ohne offene Herzoperation - eingesetzt. Für Patienten mit vielen Begleiterkrankungen, bei denen die Herzoperation mit einem sehr hohen Risiko behaftet wäre, stellt dieses Verfahren eine schonende Alternative zur klassischen Herzoperation dar. Die Indikationsstellung erfolgt von Kardiologen und Herzchirurgen gemeinsam.

Cord Meyer, Hauptgeschäftsführer des Albertinen-Diakoniewerkes: „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die hohe Kompetenz des Herz- und Gefäßzentrums Mathey/Schofer im Bereich des perkutanen Klappenersatzes auch für die Patienten des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums nutzbar zu machen. Neben der herausragenden Kompetenz unserer kardiologischen Klinik mit Chefarzt Dr. Peter Kremer sowie der Herzchirurgie mit Chefarzt Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß sind wir zukünftig auch im Bereich des perkutanen Herzklappenersatzes hervorragend aufgestellt.“

Prof. Dr. Joachim Schofer: „Ich freue mich sehr über die Kooperation mit dem renommierten Albertinen Herz- und Gefäßzentrum. Das ist nicht allein eine gute Nachricht für unsere Patienten, sondern birgt auch große Chancen für die wissenschaftliche Weiterentwicklung schonender Verfahren zur Behandlung von Herzklappenerkrankungen.“


Erstmalig rückholbare, metallfreie  Aortenklappe mit kleinem Einführprofil ohne Operation eingesetzt

 

Am 27. Oktober 2010 gelang es Professor Joachim Schofer perkutan eine Aortenklappe mit einem Einführprofil von nur sechs Millimetern (18 French) zu implantieren.

Patienten mit schwerer Aortenstenose, für die eine Operation am offenen Herzen zu riskant ist, können mit dieser Prothese versorgt werden. Auch wenn Becken- und Beingefäße, über die die künstliche Herzklappe eingeführt wird, besonders eng sind.

Die Aortenklappenstenose ist die häufigste Klappenerkrankung in Europa. Zwei bis sieben Prozent der über 65-Jährigen sind betroffen. Aber für ein Drittel der Patienten, die nach den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie einen Aortenklappenersatz erhalten müssten, kommt der konventionelle chirurgische Klappenersatz nicht mehr in Frage. Das operative Risiko wäre zu hoch.

Der perkutane Aortenklappenersatz hat sich, seit der Einführung im Jahr 2007 zu einem Behandlungsverfahren entwickelt, das für Hochrisikopatienten eine schonende Alternative zur Operation darstellt. 


Karotisstenting: Erfahrung an mehr als 1000 Patienten

Verengungen der Halsschlagader sind häufig die Ursache von Schlaganfällen. Die Implantation eines Stents in die Halsschlagader ist ein sicheres und effektives Verfahren zur Vorbeugung von Schlaganfällen. Das bestätigen Professor Schofers Erfahrungen mit über 1000 Patienten in unserem Zentrum.

 

 

Eine Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose) kann lange Zeit unbemerkt bleiben. Dennoch erhöht sie bereits das Risiko eines Schlaganfalls. Starke Verengungen beeinträchtigen die Durchblutung des Gehirns. Sie machen sich durch Beschwerden wie vorübergehende Lähmungen oder Gefühlsstörungen, vorübergehende Sehstörungen, Sprachstörungen oder Schwindelanfälle bemerkbar. In diesem Fall beträgt das jährliche Schlaganfallrisiko bis zu 30 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit eine Karotisstenose zu entwickeln, steigt mit zunehmendem Alter. Fünf bis zehn Prozent der über 65-jährigen sind betroffen.

 Das junge Verfahren des Halsschlagader-Stentings (Karotisstenting) hat sich in den letzten zehn Jahren erheblich weiterentwickelt. Als minimal-invasiver Eingriff belastet das Stenting den Patienten weniger als eine Operation. Der Stent wird mit Hilfe eines Katheters unter örtlicher Betäubung über die Leiste in die Halsschlagader (Arteria carotis) geführt. Dort stabilisiert er das Gefäß.

Eine Reihe von Studien bestätigen, dass Erfolg und Sicherheit des Karotisstenting entscheidend von der Erfahrung des Interventionalisten abhängen. Während in diesen Untersuchungen die Komplikationsrate  zwischen 5 und 10% lag, ist diese in Zentren mit hoher Expertise deutlich niedriger; in unserem Zentrum bei über 1000 Patienten liegt sie bei 1,7%. Dazu tragen auch Protektionssysteme bei, die wir konsequent einsetzen um vor einer zerebralen Embolie zu schützen. Das sind entweder okklusive Systeme, die den Blutfluss im Zielgefäß für die Dauer der Prozedur unterbrechen, oder Filter, die freigesetzte Partikel abfangen.

 

16. August 2010


 

 

Stammzellen wirken bei Wunden

Die PROVASA-Studie zeigt, dass autologe Stammzellen, bei pAVK-Patienten mit kritischer Extremitätenischämie, die Wundheilung fördern und Schmerzen lindern.

Viele pAVK Patienten, bei denen eine Intervention oder Operation nicht mehr möglich ist, oder in der Vergangenheit erfolglos war, leiden unter Ruheschmerzen und offenen Wunden (Ulzera). Erstmalig wurde in einer randomisierten, multizentrischen Studie mit 40 Patienten die Sicherheit und Wirksamkeit der autologen Stammzelltherapie gegen Placebo geprüft. Die Nachbeobachtungszeit betrug im Mittel zwei Jahre.

PD Dr. Dirk Walter, Leiter der Studie in Hamburg, applizierte den Patienten intraarteriell, im Verlauf einer Katheteruntersuchung, körpereigene Stammzellen aus dem Knochenmark. Diese wurden am Vortag unter örtlicher Betäubung am Beckenkamm gewonnen.

Bereits nach drei Monaten verminderten sich die Schmerzen und verkleinerten sich die Ulzera signifikant. Ähnliche Wirkungen zeigten sich bei Patienten, die initial Plazebolösung, aber drei Monaten später auch Stammzellen erhielten. Nach durchschnittlich elf Monaten waren die Wunden bei 20 von 21 behandelten Patienten mit stabileren Wunden vollständig verheilt. Keiner der Patienten mit abgeheilten Wunden wurde amputiert und die Hälfte  war nach einem halben Jahr schmerzfrei.  Alle Patienten vertrugen die Stammzelltherapie und profitierten besonders bei wiederholter Gabe.

Geeignet für die autologe Stammzelltherapie sind Patienten mit diabetischem Fußsyndrom und Patienten mit Winiwarter Buerger, eine seltene, durch Rauchen ausgelöste, Erkrankung der kleinen Gefäße am Fuß.  In zukünftigen Studien mit größerer Patientenzahl soll untersucht werden, ob  die Behandlung mit körpereigenen Stammzellen Beinamputationen verhindern kann.

14. Juli 2010


30. Juli 2009 - Weltpremiere


Am 30. Juli 2009 setzte Prof. Schofer weltweit erstmalig eine neuartige Aortenklappe mittels eines Herzkatheters, also ohne Operation am offenen Herzen, ein. Der Eingriff wurde an einer als inoperabel geltenden 81-jährigen Patientin durchgeführt. Eine Besonderheit dieser neuen Klappenprothese ist ihr sehr kleines Einführprofil, so dass ein solcher Eingriff jetzt auch für Patienten mit kleineren Becken-Beingefäßen in Betracht kommt. Ferner gelingt mit dieser Klappenprothese eine genauere Positionierung und es besteht die Möglichkeit, ihre Position zu korrigieren oder die Prothese wieder zu entfernen, falls sie nicht sicher zu verankern ist. 



23. Juli 2009 - Weltpremiere


Am 23. Juli 2009 führte  Prof. Schofer weltweit erstmalig einen Eingriff an der Mitralklappe durch, bei dem über einen Herzkatheter, also ohne Operation am offenen Herzen, eine Naht entlang des Klappenringes gelegt wird, um eine Mitralklappeninsuffizienz (Mitralklappenundichtigkeit) zu behandeln. Der Eingriff wurde an einer 59-jährigen Patientin durchgeführt, bei der ein hohes Risiko für eine konventionelle Operation bestand.  Die Klappenundichtigkeit konnte deutlich reduziert werden, der Patientin geht es seitdem erheblich besser (siehe auch Einträge zum 4.9.2009 unter Pressestimmen).

Dieser Eingriff ist ein Meilenstein in der kathetergestützten Behandlung der Mitralklappeninsuffizienz.


 
31. Januar 2009 - LiveCourse 2009

 

Zu unserem diesjährigen Symposium für interventionelle Kardiologie und Angiologie, „LiveCourse 2009", fanden sich 1245 Kolleginnen und Kollegen im Hotel Grand Elysée Hamburg ein. Prof. Detlef Mathey führte die Teilnehmer über neun Stunden durch ein Live-Programm von komplexen kardialen und peripheren Eingriffen, die hauptsächlich aus unseren Katheterlaboren, zum Teil aber auch aus dem Hybrid-Katheterlabor des Universitären Herzzentrums am UKE übertragen wurden. Über eine Konferenzschaltung waren wir zudem im Herzzentrum Leipzig zu Gast, wo das kardiologisch-herzchirurgische Team um Prof. Gerhard Schuler und Prof. Thomas Walther einen transapikalen Aortenklappenersatz demonstrierte. 

Im begleitenden Vortragsprogramm berichtete Dr. Jörg Tessarek (Münster) über die moderne Behandlung von Aortenaneurysmen, Dr. Hans Krankenberg stellte das Maris-Register zur Stentbehandlung der Femoralarterie vor und Prof. Joachim Schofer diskutierte die perkutane Behandlung der Mitralinsuffizienz mittels Mitralklappen-„Clip". Prof. Eberhard Grube (Siegburg) informierte zum aktuellen Stand der perkutanen Aortenklappenimplantation und stellte sich zum selben Thema zusammen mit Prof. Hermann Reichenspurner (Hamburg) im „Meet the Experts"-Interview den Fragen von Prof. Schofer. Zur Frage, welche Aufschlüsse die SYNTAX-Studie hinsichtlich der interventionellen Behandlung von Patienten mit Hauptstammstenose und/oder 3-Gefäß-KHK gibt, nahm Prof. Bruno Scheller (Homburg/Saar) Stellung, und in einem abschließenden Referat klärte Dr. Alexander Bufe (Wuppertal), welche Vorteile neue Rekanalisationsverfahren dem Patienten mit chronischem Koronararterienverschluss bringen.

Im Rahmenprogramm des Symposiums konnten sich die Teilnehmer für 10 € an der Verlosung eines Smart-Coupés beteiligen. Den Gesamterlös von 6.770 € spendeten wir der Annemarie-Dose-Stiftung für die Hamburger Tafel.

 



2. Februar 2008 - LiveCourse 2008


Unser dreizehntes Symposium für Interventionelle Kardiologie und Angiologie („LiveCourse 2008") fand erstmalig in den großzügigen Räumlichkeiten des Hotels Grand Elysée statt, und auch am neuen Ort konnten wir wie in den Jahren zuvor etwa 1000 interessierte Ärzte aus ganz Deutschland begrüßen. Insgesamt 16 Live-Eingriffe wurden aus unseren Katheterlaboren am Wördemanns Weg in das Hotel übertragen und dort von den eingeladenen Moderatoren kommentiert. Das traditionell per Satellit zugeschaltete Gastzentrum war dieses Mal das Center for Interventional Vascular Therapy an der Columbia University in New York City. Dort zeigten Dr. William A. Gray und Dr. Roxana Mehran, wie man beide Nierenarterien eines niereninsuffizienten Patienten mit Stents versorgt und dabei nur 25 ml Kontrastmittel verbraucht, und Dr. George Dangas demonstrierte, welche Entscheidungsschritte und Maßnahmen die katheterinterventionelle Behandlung einer komplexen RIVA-Stenose erfordert.

Das begleitende Vortragsprogramm umfasste die Themenbereiche „Periphere arterielle Verschlusskrankheit", „Kathetertherapie bei struktureller Herzerkrankung" und „Koronare Interventionen". In ihren Vorträgen nahmen Frau Prof. Iris Baumgartner (Bern) und Dr. Hans Krankenberg Stellung zur modernen interventionellen Therapie und zur Stammzelltherapie bei Patienten mit kritischer Extremitätenischämie. Prof. Ted E. Feldman (Evanston, USA) stellte Ansätze und Erfahrungen mit der nicht operativen interventionellen Behandlung von Patienten mit funktioneller oder struktureller Mitralinsuffizienz vor, während Prof. Eberhard Grube (Siegburg) und Prof. Gerhard C. Schuler (Leipzig) über den perkutanen bzw. transapikalen Aortenklappenersatz berichteten. Im koronaren Themenbereich diskutierten Prof. Sigmund Silber (München) und Prof. Stephan Windecker (Bern) aktuelle Kontroversen („Off-Label"-Einsatz bzw. späte Stentthrombose) zu den Medikamente freisetzenden Stents, und Prof. Detlef Mathey informierte über die PROSPECT-Studie zur Identifikation von vulnerablen Plaques.

Als Moderatoren fungierten auf dem Podium im großen Festsaal des Hotels Grand Elysée neben den Vortragenden auch der Herzchirurg Prof. Hermann Reichenspurner (Hamburg) und der Kardiologe Dr. Bernhard Reimers (Mirano, Italien). Die Podiumsleitung teilten sich Prof. Mathey, Dr. Reimers und Prof. Joachim Schofer.

Alle Referenten und Moderatoren haben maßgeblich zum Erfolg des Symposiums beigetragen. Wir danken ihnen ganz herzlich.

 



1. Oktober 2007


Am 1. Oktober 2007 ersetzte Prof. Schofer erstmalig in Hamburg eine sog. Aortenklappe mittels eines Herzkatheters, also ohne Operation am offenen Herzen. Der Eingriff wurde an einem als inoperabel geltenden 81-jährigen Patienten durchgeführt und fand im Herzkatheterlabor unserer Kooperationspartner vom Universitären Herzzentrum Hamburg (UHZ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf statt (siehe auch Pressestimmen).

Dieser nicht chirurgische Ersatz einer Aortenklappe stellte nicht nur eine Premiere für Hamburg dar, er war gleichzeitig auch eine Weltpremiere, da der von Prof. Schofer verwendete Typ der Ersatz-Herzklappe bisher noch nicht am Menschen eingesetzt wurde.

 



10. Juli 2007


Am heutigen Tag konnte Professor Schofer den fünfzehnten Patienten mit chronischem Totalverschluss eines Herzkranzgefäßes erfolgreich mittels der retrograden Rekanalisationstechnik behandeln. Bei allen Patienten waren zuvor z.T. mehrfache Versuche gescheitert, den Verschluss auf dem Wege des konventionellen (antegraden) Vorgehens wieder zu eröffnen. Die retrograde Technik nutzt das Vorhandensein von Nebenästen ("Kollateralen") eines durchgängigen Herzkranzgefäßes aus, über die das verschlossene Gefäß zunächst sondiert und dann quasi "von rückwärts" wieder durchgängig gemacht wird. Bisher konnten wir mit dem retrograden Vorgehen eine Erfolgsrate von 100% erzielen.

 

 

 

 Karotisstenting: Erfahrungen an mehr als 1000 Patienten

Aortenklappenprothese

Direct Flow Medical Aortic Valve

A. carotis nach Stentimplantation

Protektionssystem